26.05.11 | Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises

Erstes Treffen der Arbeitsgruppe

Gemeinsame Arbeit bei chance.natur geht los - Arbeitsgruppe tagt erstmalig

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – „Ich freue mich, dass es nun mit der gemeinsamen Arbeit richtig los geht“. Mit diesen Worten begrüßte Umweltdezernent Christoph Schwarz die Akteure aus der Förderregion, die sich heute erstmalig alle im Rhein-Sieg-Kreis trafen. Mit Unterstützung des Landes NRW fördert der Bund ein großes Naturschutz-Projekt zwischen Rhein und Sieg im Rahmen des Förderprogrammes „chance.natur. Nun traf sich die begleitende Arbeitsgruppe, die fester Bestandteil des Projektes ist im Siegburger Kreishaus. Ihr gehören neben den Geldgebern aus Bund und Land auch Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, der Land- und Forstwirtschaft, des behördlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes und des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge an. „Zum Wohle der Menschen und der Natur in der Region wollen wir Ziele und Maßnahmen entwickeln und diese auch mit der finanziellen Hilfe aus Bund und Land umsetzen“, so Christoph Schwarz.Ziel des ersten Treffens ist es, sich gegenseitig kennen zu lernen und auf den n euesten Stand zu bringen.

 

Georg Persch, Projektleiter, konnte der Arbeitsgruppe dann auch nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Planungsbüros Grontmij aus Koblenz vorstellen, die die fachlichen Grundlagen für das Projekt liefern, sondern als Besonderheit auch ein Moderationsteam des Darmstädter Kommunikationsbüros Team Ewen. Die Moderatorinnen Yvonne Knapstein und Carla Schönfelder werden als neutrale Instanz vom Land eingesetzt, um frühzeitig Konflikte in der Planung zu erkennen und dafür zu sorgen, dass alle Belange gehört werden - ein wichtiger Bestandteil aller Förderprojekte aus dem Programm "chance.natur".

Georg Persch wies noch einmal auf die schon begonnenen Kartierungsarbeiten des Planungsbüros hin und bat die Bevölkerung im Fördergebiet vom Siebengebirge bis zur oberen Sieg um Unterstützung. „Wir benötigen die Grundlagen dringend, damit wir zu vernünftigen Maßnahmen und Förderangeboten kommen können," so Persch. „Deshalb sind die Kartierer mit den nötigen behördlichen Erlaubnissen, z.B. zum Befahren von Wegen, ausgestattet." Im Herbst wird sich die Arbeitsgruppe wieder treffen, um sich dann im Detail mit den ersten vorliegenden Ergebnissen der Kartierung zu befassen.